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Kacke! Die Strassenbahn hat ein DPD Auto gerammt und ich verpasse jetzt wahrscheinlich meinen Zug.

Christo Redentor by Frank Kehren
Foto: Frank Kehren

Die weltberühmte Christus-Statue in Rio de Janeiro ist vor ein paar Tagen mit Graffiti bemalt worden. Laut Ermittlungsbehörden sprühten Unbekannte mit schwarzer Farbe Tags und einen Schriftzug auf Gesicht, Arm und Hände der Statue.
“Wenn die Katze nicht da ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch” lautet unter anderem ein Spruch auf einem der ausgestreckten Arme der Jesusfigur. Das Wahrzeichen der Stadt wird derzeit renoviert, deswegen konnten die Sprayer über ein Baugerüst auf die Statue gelangen. (via)

*EDIT* Wer ein paar Fotos der nicht gerade sehr kreativen Sprühkünste sehen möchte, klickt sich besten mal rüber zu ilovegraffiti *EDIT*

Bordelle und Tellen von Juergen Chill
Foto: Jürgen Chill

Andere gehen in den Puff um Spass zu haben bzw. wandern in den Knast weil sie Scheisse gebaut haben. Jürgen Chill ist da anders, auch wenn er beide Etablissements schon ausgiebig besucht hat. Er war aber nicht dort, weil er ein Verbrechen begangen hat oder um sich dem käuflichen Sex hinzugeben, er war dort um zu fotografieren.

Mit den Fotografieserien “Bordelle & Zellen” dringt der Fotokünstler Jürgen Chill in Milieus vor, die nicht jedem zugänglich sind, aber eine verborgene Faszination ausstrahlen. Persönliche, intime Orte, die nicht viele kennen.

Nüchtern, präzise und menschenleer begibt sich Jürgen Chill in seinen Fotoarbeiten auf die Spurensuche des Lebens und Treibens in diesen privaten Bereichen. Die ungewohnte perspektivische Darstellung und die hohe Auflösung der großformatigen Fotografien geben einen erstaunlich authentischen Blick auf die verborgenen Realitäten dieser Welten.

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Der Kurzfilm “Pixels” von Patrick Jean zeigt eindrucksvoll was passiert, wenn 8 Bit Klassiker wie Pacman, Tetris, Arkanoid, Space Invader und andere eine Stadt wie New York in Schutt und Asche Pixel legen. (via)

Hayao Miyazaki

Vom 5. bis zum 22. April ehrt ARTE den großen Anime-Virtuosen mit einer sechsteiligen Filmreihe sowie einer Dokumentation.

Merkwürdige Flugmaschinen, beherzte junge Mädchen, gutmütige Hexen, zerstörerische Monster … seit rund fünfundzwanzig Jahren beherrschen diese und andere Figuren das Werk von Hayao Miyazaki, einem der Großmeister des japanischen Animationsfilms. Er war es, der mit der simplistischen Grafik und dem Schwarzweiß-Weltbild der meisten japanischen Produktionen brach. Das Werk des heute 69-jährigen genialen Autors genießt weltweit Anerkennung bei Erwachsenen und Kindern. Jedes seiner neun Spielfilmprojekte enthält zwar unzählige Referenzen an die japanische Kultur, behandelt jedoch auch universelle Probleme und Wertvorstellungen. Ein Miyazaki-Film steht für Verzauberung und Ästhetik pur, sein Stil ist eine unverwechselbare Mischung aus Fantasiewelt und Wirklichkeitstreue. Auch wenn er seine facettenreiche Welten immer wieder neu erfindet, hat der Künstler immer wiederkehrende und dabei hochaktuelle Leitmotive.

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Ice House Detroit
Foto: Ice House Detroit

Ice House Detroit ist ein Projekt des Fotografen Gregory Holm und des Architekten Matthew Radune. Um auf die nicht gerade tollen sozialen Zustände der US-Autometropole Detroit aufmerksam zu machen, haben sie, als politisches Statement, vergangenen Winter eines der zahlosen, leer stehenden Häuser eingefroren.

Das Erste hatte in seinem Beitrag “Ein Jahr Barack Obama” schon mal über das Projekt berichtet. Leider ist es nicht möglich Beiträge aus der ARD Mediathek irgendwo anders einzubinden, deswegen gibt es nur einen Link zum Bericht in dem die beiden Protagonisten einen kleinen Enblick in ihr Projekt und der Motivation dahinter geben.

Ich finde die Aktion gut und das Ice House sieht wirklich toll aus. Würde mich freuen, wenn es irgendwas bewegt und den Menschen hilft wieder in einer etwas besseren Umgebung zu leben.

Bigod Graffiti
Foto: Cyraphine

…und das Stylemag mag mich. Und weil dies so ist durfte ich für die Online-Variante des legendären Printmagazins “Style and the Family Tunes” ein paar Fragen beantworten um mich in der Rubrik “Friends of Style” verewigen zu lassen. Wer wissen möchte was das für Fragen sind und was ich geantwortet habe, klickt am Besten hier.

Ach, und wenn du das Stylemag noch nicht kennst und dich für Fashion, Music, Culture und anderen stylischen Kram interessierst, dann solltest du dort sowieso mal vorbei schauen. Es gibt immer wieder feine Sachen zu entdecken.

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