Es ist endlich soweit, die künftigen Kommunikationsdesigner Mannheims werden wieder in die freie Wildbahn entlassen und dürfen der Stadt vorführen, was sie in Sachen Gestaltung in petto haben. Auf drei Stockwerken werden ihre Semester-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten präsentiert. Den Besucher erwartet eine Auswahl von Projekten, die geistreich die enorme Vielfalt von Kommunikationsdesign veranschaulicht.
Das diesjährige Motto lautet formverrückt & detailverliebt und wird auch in jeder Form und jedem Detail zelebriert. So bietet der Kurs Interaktive Medien Ausstellungsstücke, die sich durch außergewöhnliche Formen auszeichnen, wie den Multi-Touch-Tisch „Handzahm” oder das Licht und Design – Projekt „Leuchtphasen”. Das Begreifen der Form zeigen zeichnerische Arbeiten und Radierungen zu den Themen Figuren und Räume sowie die typografischen Experimente der ersten und zweiten Semester. Auch die Gesellschaft wird in diesen stürmischen Zeiten hinterfragt. Vorgeführt wird eine Kampagne, die das Image des Kapitalismus aufwerten soll.
Um Details des Alltags geht es dann in der Ausstellung Die Klorolle als Kultobjekt und in den Verschwörungstheorien zum Thema Studenten retten die Welt! Gezeigt werden auch außergewöhnliche Werbeideen für einzigartige Schuhe aus Japan. Eine Verschnaufpause kann sich der Besucher dann im Kino der Fakultät gönnen, wo Filme und Reportagen präsentiert werden. Ein eigens für diesen Abend entwickelte Leitsystem lotst den Besucher durch das Programm, das aus Jobbörse, Powerpoint-Karaoke und der Verabschiedung der Absolventen besteht.
Ebenso erwarten die Besucher Fachvorträge, so wird u. a. Prof. Omar Akbar, formals Leiter der Stiftung Bauhaus Dessau und neues Mitglied des Beirates der Fakultät um 15 Uhr einen Vortrag halten. Natürlich gibt es auch eine richtige Party, bei der Augen und Ohren durch Musik- und Video-Performance bestens bedient werden.
Das aktuelle Heft des Low Magazins steht ab letzten Donnerstag im Handel. Darin geht es diesmal um Roboter in der Kunst und wir stellen Euch Künstler und Illustratoren wie Gary Taxali, Nicoletta Ceccoli, Jana Ruprecht und Tim Biskup vor. Die Ausgabe No.4 erscheint erstmals in zwei Sprachen (deutsch und englisch) und im neuen quadratischen Format (21x21cm – 72 Seiten).
Ich habe mir das Heft heute morgen am Bahnhof mal angesehen. Sieht schick aus, aber 6,30 Euro sind für das Format schon viel Geld und die digitale Konkurrenz ist gross. Stellt sich sowieso die Frage, ob Printmagazine noch jemand braucht. Ich hab´s jedenfalls nicht gekauft, meine Feeds bieten mir genug Lesestoff.
Der Typ macht ja im Moment mehr Schlagzeilen als Britney Spears in ihren besten Zeiten. Erst die Vorwürfe, all seine Bilder wären Plagiate, dann die unbequeme Geschichte “seines” Obama Motivs und jetzt wurde er auch noch verhaftet, weil er in Boston illegalerweise Wände mit seiner Kunst versehen hat.
…behauptet zumindest der Künstler Mark Vallen in seinem Essay “Obey Plagiarist Shepard Fairey” und zeigt dort anhand von Bespielen bei wem Fairey z.B. geklaut hat.
Most well known for his “Obey Giant” street posters, Shepard Fairey has carefully nurtured a reputation as a heroic guerilla street artist waging a one man campaign against the corporate powers-that-be. Infantile posturing aside, Fairey’s art is problematic for another, more troubling reason – that of plagiarism.
Links: Fairey´s poster version of Moser´s art – Rechts: Ver Sacrum – Koloman Moser 1901. Front cover illustration for the Vienna Secession magazine
Fairey sieht´s wohl eher gelassen:
This guy Mark Vallen found every reference in every poster and every t-shirt that I’ve ever used. Out of hundreds of images, there’s a dozen or so that were based on things from historical posters. First of all, I’m always assuming that these posters are known by people, so my referencing is not a big secret. These aren’t obscure images… Usually I’m using an image as an intentional reference.
Als Frank Cole JR. 2003 nach Williamsburg (Brooklyn) zog, fiel ihm sofort das allgegenwärtige Graffiti an Häusern, Brücken, Mauern usw. auf. Schwer beeindruckt von dieser vielfältigen, bunten und grossen Strassengalerie, suchte er nach einer Möglichkeit, dieser Szenerie, die täglich sein Auge erfreute, Tribut zu zollen. Er zog los und machte sich auf die Suche, nach den für ihn interessantesten Plätzen, um diese zu fotografieren und anschliessend zu malen. Herausgekommen ist eine Serie an Bildern, die das urbane Umfeld von Frank auf eine eigenwillig schöne Art zeigt. (via)
Als Eric Testroete und seine Freundin von einem Trip nach Japan zurück kamen, hatten sie 46 GB an Fotomaterial im Gepäck, oder anders gesagt, mehr als 3000 Fotos. Eines Abends saß er mit seiner Freundin zusammen und klickte sich durch die Masse an Fotos, aus dem Land der Mangas, Samurais und der aufgehenden Sonne.
Um diese Prozess etwas zu beschleunigen, hielten sie den Button einfach gedrückt und stellten fest, dass das ziemlich cool aussah. Was dabei heraus kam, sieht man ja oben im Video. Da kann sich jeder langweilige Diaabend mal ´ne Scheibe von abschneiden. So werden Urlaubsbilder im Jahr 2009 gezeigt. (via)
I used lightroom to crop and process all the images (its good at doing batch stuff), Métamorphose to rename the exported files into a numbered sequence, sony vegas to cut to music, then virtual dub to compress and scale.
The video is running at 6 frames a second. I originally took 3340 pictures, but doing the math there should be about 2760 images in the video. The camera was a pentax k20d and I brought an external hard drive to save what ended up being 46 gigs in raw files.