Gute Dosen brauchen gute Werbung. Das Foto hab ich gestern auf dem Weg nach Mannheim am Hauptbahnhof in Ludwigshafen gemacht. Klick auf´s Bild für eine grössere Ansicht.
Ich hatte ja schon mal über eine Moo Card Bestellung geschrieben und wollte nun ein kleines Update geben. Am Preis hat sich eigentlich nichts geändert - 14,99 EUR + 3,99 EUR Porto für 100 Karten sind ein fairer Preis. Die Erstellung der Karten ist wirklich kinderleicht und wurde noch etwas verbessert. Es ist jetzt noch einfacher den richtigen Bildausschnitt zu wählen und Ränder wegen nicht korrekt ausgerichteter Karten gehören der Vergangenheit an. Man kann jerderzeit ausgewählte Bilder wieder entfernen und/oder neue dazunehmen ohne das Cropping bereits bearbeiteter Bilder nochmal machen zu müssen. Sagte ich es schon, Kinderleicht?! Das Einzige was jetzt noch fehlt ist eine Übersetzung in mehrere Sprachen um auch nicht englisch sprechende Menschen als Kunden zu gewinnen.
Also Bilder ausgewählt, noch schnell den Text für die Rückseite eigegeben und fertig ist die Karte. Ach ja, diesmal habe ich auf Sonderzeichen verzichtet um da keine bösen Überraschungen zu erleben (siehe erster Bericht). Lieferanschrift usw. waren noch von der ersten Bestellung vorhanden, Bestellung absenden und warten. Die Lieferzeit wird mit 10 Werktagen angegeben. Am 27.04. ging die Bestellung raus und am 02.05. kam die Bestätigung, dass die Karten auf dem weg zu mir sind. Geliefert wurden sie dann am 07.05. Da gibt´s ja mal nichts zu mekkern, erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass die Karten aus England kommen.
Geliefert werden die Karten wie gewohnt in einer kleinen Plastikbox (voll recyclebar). Die Druckqualität ist gut auch wenn sie sich die Farbgebung etwas von der ersten Bestellung unterscheidet. hab den Eindruck ein paar Motive sind etwas grünstichiger und die s/w Karten sind etwas kontrastärmer. Fazit: das Preis/Leistungsverhältnis stimmt auf alle Fälle. Ich erinnere, es ist möglich auf diesem Weg bis zu 100 verschiedene Karten zu bekommen. Ob als etwas andere Visitenkarte, Tischkärtchen bei Feiern oder weiss der Teufel für was noch sind Moo Cards auf alle Fälle ihr Geld wert.

Blank walls are criminal, originally uploaded by Broken Simulacra.
Bin unterwegs, deswegen gibt´s heute nur ein Bildchen.
Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt hat einen offenen Brief geschrieben und fordert mehr finanzielle Sicherheit für Künstler.
“Ich finde, wir müssen wie in den Niederlanden den Künstlern, die nachweislich davon leben und auch Ausstellungen machen, ein Grundgehalt sichern, welches sie überleben lässt und nicht abhängig macht von Harz IV oder anderen Zuwendungen. Wir sind gezwungen zig Jobs zu machen, um zu überleben.”
Stylespion hat zur Diskussion aufgerufen, ob das wirklich alle Künster so sehen wie Eva Horstick-Schmitt.
Ich sehe es nicht ganz so und hab` mal schnell meine ersten Gedanken dazu geäußert:
Naja, ob Subventionen von Kunst wichtiger sind als die von Steinkohle solltest du mit den Kumpel vom Bergbau diskutieren. Die sind da bestimmt anderer Meinung.
Aber warum sollte ausgerechnet Kunst finaziell bezuschusst werden? Und wo fängt Kunst an? Wer macht da die Regeln? Braucht man in der Kunst Regeln?
Und wie sieht es mit dem Autobauer aus, der auf sein Urlaubs-, Weihnachtsgeld und die Schichtzulage verzichten muss, weil “Geiz ist geil!�? auch beim Autokauf gerade in ist?
Wo soll denn das Geld her kommen um jeder Brache der es schlecht geht unter die Arme zu greifen? Künstler sind nicht die Einzigen in diesem Land, die nicht wissen, wieviel oder ob der nächste Monat noch was bringt und die stecken wahrscheinlich auch viel Energie in ihr Schaffen.
Und ob sich jetzt jeder “Fotograf�? nennen darf, macht den Bock auch nicht fett. Es kann sich ja auch jeder “Musiker�? nennen. Nimmt der eine dem anderen deswegen etwas weg? Ich denke nicht! Am Ende zählt doch noch die Qualität. Ich kenne zumindest niemand, der sich Bilder aufhängt oder Musik hört nur weil sie billig oder gar umsonst ist. Und wenn es solche Menschen gibt, würdest du denen sowieso nichts verkaufen können, weil ihnen zu 99% das Kunsvertändnis fehlt.
Wie du siehst kann ich mit deiner Meinung noch nicht soviel anfangen. Aber vielleicht kannst du mir ja ein paar meiner Fragen beantworten. So sind mir deine Aussagen leider etwas zu platt und hinterlassen bei mir den faden Beigeschmack “Ich will machen was mir Spass macht und dafür auch noch finanziell abgesichert sein�?. Das würde wohl jeder gerne.
(via)
Link: www.youtube.com
Der Künstler: “Es handelt sich nicht um einen Photoshop-Trick. Alles ist in Einzelschritten gekleistert!”
Einfach der Hammer! was für eine Arbeit. Ich liebe Streetart. Irgendwie spiegelt das Video auch gut einen Hauptaspekt von Streetart wider. Die Vergänglichkeit.
Foto aus meinem Privatfundus. De Typ ist einfach der Hammer.

David Lynch, originally uploaded by Bigod.

Parasite nennt sich ein mobiles Projektionssystem, dass aussen an einer U-Bahn angebracht wird und dann während der Fahrt Bilder und Schriftzüge an die Tunnelwände projeziert. Sieht ziemlich geil aus und sorgt wahrscheinlich für erstaunte Gesichter bei den Fahrgästen, wenn da plötzlich Figuren und Sprüche an den sonst dunklen Wänden auftauchen. Sicherlich ist das Ganze aber auch ein gefählicher Eingriff in den Bahnverkehr und man sollte sich nicht dabei erwischen lassen.
Auf der Website gibt´s auch ein nettes Filmchen. Da kann man das Teil mal in Aktion sehen.
>>> Parasite
- Eine Frau die mit ihrem Trolli ständig meinen Weg durch den Bahnhof kreuzte.
- Ein Mann der ein Schwulenmagazin bei den Architekturzeitschriften las. Hab mich dann neben ihn gestellt und gefragt ob das die neue “Schöner Wohnen Spezial” sei. (Nein ich hab nix gegen Schwule aber ich geh doch auch nicht mit dem Dita von These Penthouse zu den Strickheften)
- Verspätete Züge
- Einen Zugwagon der innen total nass war. Hat wohl jemand die Fenster über Nacht aufgelassen.
- Frauen deren Gesprächsthema eben dieser nasse Boden war.
- Eine Frau die am Sonntag einen Erdbeerkuchen machen will, weil ja Muttertag sei.
- Einen muffigen Schaffner den ich noch nie gesehen habe. Sonst sind das eigentlich immer die selben.
- Eine klemmende Zugtür die nur durch einen gezielten Tritt mit dem Fuss geöffnet werden konnte.
- Einen Autofahrer der einen anderen übel beschimpfte, weil der ihn angeblich eingeparkt hätte. Muhaha, dann sollte man vielleicht keinen Mercedes sondern Smart fahren. Volldepp!










