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Ein PolyLux Bericht über Streetart. Mit El Bocho, Banksy, Rik Reinking und der Urban Affairs. Warum Streetart Opfer des Klauwahns wird und welch andere Methoden angewandt werden.
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Ein PolyLux Bericht über Streetart. Mit El Bocho, Banksy, Rik Reinking und der Urban Affairs. Warum Streetart Opfer des Klauwahns wird und welch andere Methoden angewandt werden.
Hang Up Pictures hat zur Zeit ein Gewinnspiel am Laufen, bei dem man einen limitierten Banksy Print im Wert von £1000,- gewinnen kann. Alles was man dafür tun muss, ist ein Video (NSFW), mit dem Agent Provocateur Model Jennifer Dawson, anzusehen und seine Augen nicht zu sehr auf Jennifer zu richten, sondern auf die Kunstwerke die in ihrer Wohnung hängen. Um diese geht es nämlich in besagtem Gewinnspiel, denn Hang Up Pictures möchte von euch mindestes zwei der Künstler von Jennifers Kunstsammlung genannt bekommen.

Foto: Jake Dobkin – Rooftop Graf in Chinatown
Gar nicht so einfach ein Foto aus Jake Dobkins Photoblog auszuwählen. Ich habe mich für das Bild mit dem Titel “Rooftop Graf in Chinatown” entschieden. Es symbolisiert ganz gut, was es in diesem Photoblog zu sehen gibt: New York, aber nicht die typischen Touristenfotos aus Manhattan. Kein Glamour, keine Beauties, New York pur sozusagen. Viel Industrie, Zerfall, ein paar Graffitis und urbane Details. Aber gerade dieser rauhe Charme lässt mein Herz für “The Big Apple” noch höher schlagen als es sowieso schon geschlagen hat. So schön können die unschönen Seiten einer Stadt sein.
Vom 12.-14. Juni findet wieder das sehnsüchtig erwartete, von einigen heiss umstrittene, internationale Graffiti-Meeting am Brückenkopf in Mainz-Kastel statt. 3 Tage lang wird wieder gemalt und gefeiert. An den Wänden werden sich Künstler aus der ganzen Welt zu schaffen machen, wie z.B. Does (Brasilien), Bonzai und Insa (England), Nomen LGN (Portugal), OSK-Crew, Berns, Morne, Jade, Wes (Peru), Pixel Juice (Mainz)…
Ich freue mich schon auf viele tolle Fotos, nette Gespräche und geile Bilder. Mehr Infos zu Anfahrt, Partyprogamm und all so Zeug findet ihr bei wallstreetmeeting.de oder bei s8yard.
Damals® als ich noch selbst mit meinem 20 Zoll Rad durch die Gegend gecruist bin, habe ich mich ja auch an den ein oder anderen Flatlandtricks versucht. Ich habe aber schnell festgestellt, dass mein Herz mehr für Rampen und Street schlug. Trotzdem fand und finde ich Flatland immer noch faszinierend. Deswegen huldige ich heute mal dieser speziellen Disziplin meiner ehemaligen Lieblingsbeschäftigung BMX. Im Video zu sehen sind der Franzose Matthias Dandois und der aus Ungarn kommende Adam Kun. Gesehen bei ESPVisuals

Foto: neozoon.org – bears, furcoat-recycling, Berlin 2009
Die Künstlergruppe “Neozoon” aus Berlin/Paris arbeitet mit ausrangierten Pelzmänteln. Sie schneiden aus diesen alten Mänteln Tier-Silhouetten aus und kleben diese bevorzugt in die Strassen von Berlin und Paris. Wer mehr über Neozoon erfahren möchte, sollte sich das Interview im Kunst-Blog ansehen.

Foto: neozoon.org – fox and rabbit, furcoat-recycling, Berlin 2008
Eure Arbeitsgrundlage sind alte Pelzmäntel, die ihr entweder zu Silhouetten von Wildtieren zerschneidet und als Street Art an Häuserwände klebt, oder die ihr gewissermaßen in lebende Tiere zurück verwandelt und in den Großstadtdschungel aussetzt. Laut Wikipedia wird als Neozoon eine Tierart bezeichnet, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen in andere Gebiete eingeführt worden ist und sich dort fest etabliert hat. Was bedeutet der Begriff für eure Arbeit?
Der Begriff ist Programm. Arbeitsgrundlage von NEOZOON ist das Verhältnis von Mensch und Tier in urbanen Lebensräumen. Wir begeben uns auf ein Art Spurensuche, um den Umgang einer modernen und großstädtischen Zivilisationsgesellschaft mit dem Tier zu erforschen. Dabei fällt vor allem die Abwesenheit ganzer Tiere auf, die meisten begegnen uns ja nur noch in Teilen! Der biologische Begriff Neozoon unterstreicht deswegen einen Fokus unserer Arbeit, nämlich diese Teile wieder zurückzuführen und sie anschließend “auszusetzen” in der Hoffnung, dass sie sich dort etablieren.

Foto: Branislav Kropilak – Windmills no.03 (2009)
Branislav Kropilak hat zwei neue Bildserien auf seiner Seite. Zapfsäulen und Windräder. Die Zapfsäulen finde ich jetzt eher unspektakulär und meine, dass es seine schwächste Serie von Bildern ist. Da überzeugt mich der Rest auf seiner Seite, wie z.B die Aufnahmen der Tiefgaragen oder die Langzeitbelichtungen von Flugzeuglandungen schon deutlich mehr. (via)