Die Jungs und Mädels von Luzinterruptus waren mal wieder in den Strassen Madrids unterwegs und haben mir einige Bilder ihrer neuesten Installation geschickt. Diesmal haben sie die Aufmerksamkeit ihrer Aktion “Deadly wounded Advertisements” den Ecken der Stadt gewidmet die voll von (illegaler) Plakatwerbung sind. Wände die zum Teil mit bis zu 25 Lagen Werbung zugekleistert sind.
When the spaces are absolutely saturated, these stiff blocks of paper and glue, drop to the ground, pulled down by their own weight and are left there until the cleaning services take them away. By then, the room available is taken up again by the poster sticking teams that patrol the streets, carrying buckets and the glue. They keep a watch so that not even a square centimetre is free from advertisements.
And all these stuff has led us to consider how much the walls suffer and because of this pain, huge bruises open up in their surface, making them expell blood and fire.
Der Belgier Ben Heine kombiniert in seinem neuen Flickr-Set “Pencil vs. Camera” Fotos mit Bleistiftzeichnung. Mal ergänzt er durch seine Zeichnungen den entsprechenden Ausschnitt realistisch, ein andermal phantasievoll mit Elementen, die da so nicht hingehören. (via)
The great thing is that photo and drawing are 2 different ways of expression but they go well together and they definitely have the same purpose: share an idea, an emotion, a concept or a message.
Uff, ziemlich harter Tobak was der Regieseur Romain Gavras da für die neue M.I.A. Single “Born Free” abgeliefert hat. Ich zitiere mal René von Nerdcore weil ich mit seiner Aussage so ziemlich d’accord gehe.
Es dürfte wieder einige Leute geben, die Gavras’ Video zu gewalttätig finden, diese Diskussion hatten wir damals schon bei “Stress” und heute wie damals kann ich nur sagen: Richtig so, großartiges Video, provokant, aber eben nicht um der Provokation, sondern um des Themas Willen. Die gezeigte Gewalt ist kein Selbstzweck und wer sie nicht ertragen kann, sollte wissen: This shit happens. Genau jetzt. Nur in echt, irgendwo. Das kann und muss Kultur umsetzen, auch und gerne sehr explizit und deutlich.
Vor ein paar Wochen habe ich mein Tumblr-Blog mal wiederbelebt. Diente es vorher als Sammelstelle für alle möglichen und unmöglichen Netzfundstücke, findet man dort jetzt nur noch Fotos. Jede Menge schöne Fotos. Schmuckstücke die ich bei Flickr so finde, trage ich hier zusammen. Eigentlich hatte ich mir das Ziel gesetzt jeden Tag fünf Fotos und ein Zitat zum Thema Fotografie zu posten. Klappt im Moment, mangels Zeit, leider aber nur so jeden zweiten Tag. Naja, Qualität geht ja auch vor Quantität.
Wer auf schicke Fotos steht kann ja mal einen Blick reinwerfen und bei Gefallen den Feed abonnieren. Es gibt viel s/w-Bilder zu sehen, aber auch mal schrill Buntes, Nachtaufnahmen, hübsche Frauen… Einen besonderen Stil verfolge ich damit nicht. Der rote Faden der sich durch die Bilder zieht ist einzig mein guter pernsönlicher Geschmack.
Jeder kennt diese Typen, die sich in Kostüme gehüllt vor Sehenswürdigkeiten stellen, dort stundenlang regungslos verharren und sich fotografieren lassen um etwas Geld zu verdienen. Meistens gibt es klassische Kostüme zu sehen, aber manchmal auch ausgefallenere Sachen wie z.B. diesen Mirror Man der sich wohl gerne vor dem Griffith Observatorium in Los Angeles rumtreibt. Geiler Auftritt kann ich da nur sagen. Mehr Bilder gibt es bei Flickr. (via)
Der russische Photograph und Künstler Max Sauco hat ein paar schräge Bilder in seinem Portfolio. Ich bin nocht nicht wirklich dahinter gestiegen, was er damit zum Ausdruck bringen will, aber das macht nichts, denn interessant anzusehen sind die Bilder auch so und reininterpretieren kann man da ´ne ganze Menge. Auf alle Fälle ist auf fast jedem Bild eine oder mehrere nackte Frauen zu sehen. Scheint sowas wie der rote Faden zu sein seiner Arbeiten zu sein. Vielleicht sollte ich mal das Interview auf seiner Deviantart-Seite lesen um zu verstehn welches Kindheitstrauma er da verarbeitet.