Ungwohnte und verstörende Bilder zeigt das neue Video der französischen Gruppe “Justice“. Clockwork Orange Reloaded titelte ein Kommentator bei Nerdcore. Das passt eigentlich ganz gut.
Trifft, wegen der vielen Gewaltszenen, mit Sicherheit nicht jeden Geschmack. Ich persönlich finde es ein gelunges Statement und schliesse mich da Renes Meinung an.
Genau sowas muss sein. Unbequem. Den Finger in die noch offene Wunde der Riots in den Vororten von Paris vor wenigen Jahren legen. Fies sein, gesellschaftlich. Unbequeme Fragen stellen. Warum tragen die bösen Jungs hier zum Beispiel eine Jacke mit dem Logo der Band called „Justice“? Was läuft da schief? Jugendgewalt und Chancengleichheit! Schön, dass grade aus der (von Underground Resistance mal abgesehen) eher unpolitischen Electro-Ecke ein gar nicht mal so klares Statement kommt.
Medienkünstler Toshio Iwai und Yamaha haben in Zusammenarbeit ein neues digitales Musikinstrument für das 21. Jahrhundert geschaffen: TENORI-ON. Auf einer Matrix mit 16×16 LED-Tasten kann jeder intuitiv musizieren, es ist eine Schnittstelle für „visuelle Musik“.
Das sind Brian Mays Worte zur neuen OBI Werbung. Da dieser Spot wohl doch einige Gemütererzürnt, und das mit Recht, hat die Hasenfarm mal beim Schöpfer dieses Klassikers direkt nachgefragt, was er so davon hält.
Da kann ich nur eins zu sagen: Yippie-jaja-jippi-jippi-yehh…
Da geh` ich heute morgen zum Zeitschriftendealer meines Vetrauens, schau auf das Regal mit den Musikzeitschriften und denk mir noch: hmm, die De:Bug hat ein Sonderheft? Aber dann hatte ich es auch schon realisiert, die De:Bug hat ein neues Format, äusserlich aber auch Inhaltlich.
Eure De:Bug knittert jetzt nicht mehr so leicht. Da freuen sich die bislang besonders gefährdete Heftoberkante und die Abonnenten mit Briefkästen der Bonsaiklasse. Ganz zu schweigen vom gestiegenen Lesekomfort, De:Bug ist jetzt sogar als Sofa-Lektüre geeignet.
Und ein neues Format haben wir auch! Also rein inhaltlich betrachtet. Mehr Seiten, mehr Farben und mehr elektronische Lebensaspekte, kurz gesagt eine potenzierte Win-Situation vom Feinsten. Zum Start gibt es jetzt immer jede Menge Bilder, danach machen es sich große Themen richtig bequem und am Ende gibt es dann ein besseres Morgen.
Angesichts so viel neuer Zukunft wird einem natürlich vor lauter Vorfreude schnell mal schwindelig, darum sei allen überwältigten Lesern hiermit die Hand gereicht und gesagt: Rave on!
Na dann. Beim ersten Überfliegen des Heftes war zwar alles etwas anders aber es ist nach wie vor unverkennbar welche Zeitschrift man in den Händen hält auch wenn man das Cover nicht gesehen hätte.