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Filmtipp für Freitag: "City of God" - WDR - 23:15 - 01:15 -

Archiv für die Kategorie ‘Film’

Stop-Motion Filmchen “aufgenommen” mit einem Canon Flachbettscanner.

Uff, ziemlich harter Tobak was der Regieseur Romain Gavras da für die neue M.I.A. Single “Born Free” abgeliefert hat. Ich zitiere mal René von Nerdcore weil ich mit seiner Aussage so ziemlich d’accord gehe.

Es dürfte wieder einige Leute geben, die Gavras’ Video zu gewalttätig finden, diese Diskussion hatten wir damals schon bei “Stress” und heute wie damals kann ich nur sagen: Richtig so, großartiges Video, provokant, aber eben nicht um der Provokation, sondern um des Themas Willen. Die gezeigte Gewalt ist kein Selbstzweck und wer sie nicht ertragen kann, sollte wissen: This shit happens. Genau jetzt. Nur in echt, irgendwo. Das kann und muss Kultur umsetzen, auch und gerne sehr explizit und deutlich.

Ok, coole Tilt Shift Fotos/Videos sieht man ja zur Zeit recht häufig, aber Mattengerangel von übergewichtigen, japanischen Männern mit eigenartigen String-Tangas war bisher noch nicht dabei. (via)

Der Kurzfilm “Pixels” von Patrick Jean zeigt eindrucksvoll was passiert, wenn 8 Bit Klassiker wie Pacman, Tetris, Arkanoid, Space Invader und andere eine Stadt wie New York in Schutt und Asche Pixel legen. (via)

Hayao Miyazaki

Vom 5. bis zum 22. April ehrt ARTE den großen Anime-Virtuosen mit einer sechsteiligen Filmreihe sowie einer Dokumentation.

Merkwürdige Flugmaschinen, beherzte junge Mädchen, gutmütige Hexen, zerstörerische Monster … seit rund fünfundzwanzig Jahren beherrschen diese und andere Figuren das Werk von Hayao Miyazaki, einem der Großmeister des japanischen Animationsfilms. Er war es, der mit der simplistischen Grafik und dem Schwarzweiß-Weltbild der meisten japanischen Produktionen brach. Das Werk des heute 69-jährigen genialen Autors genießt weltweit Anerkennung bei Erwachsenen und Kindern. Jedes seiner neun Spielfilmprojekte enthält zwar unzählige Referenzen an die japanische Kultur, behandelt jedoch auch universelle Probleme und Wertvorstellungen. Ein Miyazaki-Film steht für Verzauberung und Ästhetik pur, sein Stil ist eine unverwechselbare Mischung aus Fantasiewelt und Wirklichkeitstreue. Auch wenn er seine facettenreiche Welten immer wieder neu erfindet, hat der Künstler immer wiederkehrende und dabei hochaktuelle Leitmotive.

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Streetart Berlin Alias
Foto: Bigod

Die Doku lief die vergangenen Tage zwar schon mal auf Arte, für alle die sie bisher noch nicht gesehen haben gibt es im Moment die Möglichkeit dies auf der Website von Arte direkt zu tun, oder bis zum 11.04.2010 zu warten und sich das Teil um 01:45 Uhr im TV anzusehen.

Street Art entsteht und entwickelt sich auf den Straßen der Metropolen: Die “Werke” werden meist ungefragt und über Nacht an Wänden, Türen und anderen “Stadtmöbeln” angebracht und prägen als Phänomen die Stadtlandschaften der Welt. Noch nie war der kreative Output dieser neuen Kunstrichtung so sichtbar wie heute und ihre einst nur Insidern geläufigen Protagonisten wie der Brite Banksy sind heute weltweit bekannte Stars. Die Dokumentation von Anne Bürger und Benjamin Cantu, die ARTE auf dem Sendeplatz “Popkultur” zeigt, widmet sich dieser sehr aktuellen, lebendigen, populären wie provokanten Kunstform im öffentlichen Raum. Street Art ist plakativ und tritt ein für eine alternative Meinung. Kein Wunder, dass sie irritiert.

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