Egal ob Amateur oder Profi, Einzelperson oder Gruppe, am Illustrations-Wettbewerb von “Design made in Germany” zum Thema Zensur kann jeder teilnehmen. Du darfst machen, was du willst, es gibt nur zwei Bedingungen: Die Illustration muss Schwarz/Weiß sein und sollte maximal 10×10cm haben. Zu gewinnen gibt es tolle Buchpakete, die jedes Designerherz höher schlagen lassen. Einsendeschluss ist der 31. August 2009. Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen findest du hier.
Sieht ziemlich schick aus, was die Jungs und Mädels von Urbanscreen da so an die Wände der Hamburger Kunsthalle gezaubert haben. Bei Vimeo gibt es noch mehr, wirklich sehenswerte Videos.
Der Berliner Künstler Evol macht beim Thema Stencils keine Gefangenen, wie man in dem gezeigten Video gut sehen kann. Mit höchster Präzision wird Schicht für Schicht des detailreichen Motivs, mit allerlei Schablonen, auf einen Karton aufgetragen, dass einem beim Zuschauen fast schwindlig wird. (via)
Harma Heikens lebensgrosse Skulpturen von Kindern wirken stellenweise schon irgendwie verstörend. (via)
Heikens says that these child figures are a reflection on the decorative paintings of sad-eyed children, mass-produced in the 1960s following Keane’s example. Rendering poverty aesthetic and sexualising the child’s body were at the time experienced as innocent. Placed by Heikens in a contemporary context, such images now call up a grim, post-apocalyptic reality. This must mean either that the world has deteriorated or that we ourselves, the viewers, have lost our innocence.
Weit davon entfernt lediglich fotografische Satire sein zu wollen, sind Kunerts “Kleine Welten” materialisierte Gedankengebilde, die er in wochen-, manchmal monatelanger Arbeit aus Leichtschaumplatten, Knetmasse und Farbe als dreidimensionale Modellkulissen inszeniert. Mit größter Sorgfalt werden Details solange ausgearbeitet und in Szene gesetzt, bis alles perfekt ist und täuschend echt aussieht. Erst wenn das Modell zu einer eigenen Welt gefunden hat, setzt Kunert das Studiolicht und greift zur Großformatkamera.
Abgefahrene Szenarien hat Frank Kunert da zusammengebastelt und anschließend fotografiert. Mit viel Liebe zum Detail setzt er seinen eigenwilligen Blick auf die Gesellschaft um und präsentiert dem Betrachter Bilder, die dieser wohl mit folgenden Attributen beschreiben würde: humorvoll, skurril, grotesk, nachdenklich, träumerisch aber auch provokant und kritisch.