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Archiv für September, 2008
Wie immer mit einer exzelenten Auswahl an Illustratoren, Künstlern und Designern aus der großen, weiten Welt und zum ersten Mal inklusive video und music-clip. castlemagazine.de
Der amerikanische Filmemacher und Fotograf David Lynch stellt vom 27. September bis 23. November 2008 seine neuesten fotografischen Werke im Epson Kunstbetrieb im Düsseldorfer Medienhafen aus.
Die Ausstellung präsentiert limitierte Auflagen von mehr als 25 fotografischen Arbeiten von David Lynch in der ihm eigenen faszinierenden Bildsprache.
Heute möchte ich euch mal das kleine, aber feine Fashionlabel 500 Godz aus Berlin vorstellen. Durch mein Interesse an Streetart wurde man aufmerksam auf mein kleines Blog und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte eins der T-Shirts aus dem Shop zu “testen”. Warum nicht?!
Ausgewählt habe ich mir dieses Motiv aus dem noch relativ überschaubaren Sortiment.
Bisher gibt es kleine Kollektionen der Künstler AME72, WOW THE DEAD und dem doch recht bekannten ebenfalls aus Berlin stammenden ALIAS. Ich denke aber mal, dass das Angebot bestimmt noch erweitert wird. Besonders gespannt bin ich hier schon auf die von Rene bereits angesprochene “Porn Starlet Edition”.
Kommen wir jetzt aber mal zu den Fakten. Mit 40,- Euro ist ein Shirt von 500 Godz bestimmt kein Schnäppchen. Allerdings bekommt man hier auch keine Massenware von der Stange. Ich zitiere mal aus dem beiligenden Infoblatt…
Als Philosophie verfolgen 500GODZ einen provokativ-sozialkritischen Überbau und konsequent praktiziertes Umweltbewusstsein. Ein Ansatz von Marke und Motiven ist dabei die sweatshop-freie und umweltfreundliche Produktion: die Produkte werden zu 100% aus Baumwolle aus zertifiziert ökologischem Anbau aus der Türkei hergestellt, umweltfreundlich gefärbt und in England durch ein chemikalienfreies Verfahren bedruckt.
Zusätzlich werden ausnahmslos alle Produkte des Labels von der Soil Association zertifiziert, sind in deren Datenbank registriert und erhalten darüber hinaus das GOTSZertifikat. Alle 500GODZ-Produzenten sind Mitglied in der Fair Wear Foundation, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie überwacht und sicherstellt, dass die Standards eingehalten werden.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass jedes Shirt streng limitiert ist (300-500 Stück). Ich fürchte aber mal, dass der Preis von 40,- Euro vielen einfach zu hoch sein wird. Ich würde mir hier von den Machern einfach etwas mehr Transparenz wünschen, was die Herstellungskosten eines T-Shirts unter den oben aufgeführten Umständen angeht. So bekommt man als Laie eine bessere Vorstellung warum man z.B. bei Threadless T-Shirts in augenscheinlich gleicher Qualität schon für 15,- Dollar bekommt und hier mehr als das Doppelte auf den Tisch legen soll.

ALIAS - Cry Boy & AME72 - Dirty Bombs
Ich persönlich finde aber die ganze Herangehensweise gut und richtig und vermute mal, dass der Preis schon in Ordnung geht. Hätte ich mein T-Shirt dort gekauft, würde ich es zumindest nicht bereuen. Wie schon gesagt, die Qualität stimmt, die Limitierung verhindert, dass man sein Shirt an jeder zweiten Ecke sieht und die umweltfreundliche, von glücklichen Händen ausgeführte Herstellung geben einem einfach ein gutes Gefühl beim Tragen.
Ich wurde noch darauf hingewiesen, dass bis Ende September T-Shirts unter allen Newsletter-Abonnenten verlost werden. Also, nix win hin und einfach mal angemeldet.
Die niederländische Designerin Anneke Jakobs hat einen Kronleuchter aus Chiquita Bananen Kartons gebastelt. Wer mit seinen alten Umzugskartons Bananenkisten nicht weiss wohin, kann sich ja so ein Teil selbst bauen, Bauanleitung gibt´s bei der Künstlerin auf der Seite. (via)
Das Smashing Magazine zollt Graffiti und Streetart Tribut und präsentiert 50 ausgewählte Werke von Künstlern aus der ganzen Welt. Link
Street culture and graffiti are well-known for being provocative, appealing, bold and uncompromising. Originally used by gangs to mark their territory in some urban area, graffitis have now become a rich medium for unrestricted expression of ideas and statements. In fact, creative designers and artists across the globe use this form of art to deliver their message and showcase their work.
Featuring: The London Police (The Netherlands), Dust La Rock (USA), Grotesk (USA / Switzerland), Tim Tsui (Hong Kong), Devilrobots (Japan), DGPH (Argentina), Jeremyville (Australia), Steven Harrington (USA), Superdeux (France), 123 Klan (France / Canada), Cody Hudson (USA), Tokidoki (Italy / USA), Eboy (Germany), Kozyndan (USA), Meomi (Canada), Tim Fishlock (UK), Andrew Pommier (Canada), Mike Perry (USA), Emil Kozak (Denmark / Spain), Boris Hoppek (Germany / Spain), Naoshii (Japan), Kid Acne (UK), Shin Tanaka(Japan), Scott Barry (USA), Easy Hey (France), CartOne (France), Yuck (France), Filter017 (Taïwan), iLK (France), BShit (France), Skwak (France), Kanardo (France), Skooly DK (France), Amandine Urruty (France), :Phunk Studio (Singapour), Havec (France), Benjamin Güedel (Switzerland), You Are Bautiful (USA), Delphine Durand (France), Asterialand (Hong Kong), Koa (France), Bfree (The Netherlands), Dalek (USA), Delarocca (France), Hellofreaks (France), Elr°y (France), Martin Krusche (Germany), Mauro Gatti (Italy), Nelio (France), Mothi (France), Stereotype (France), Mlle Bulle (France), Tsuyatsuya (Japan)
Graydon Sheppard, Filmemacher und Fotograf aus Toronto, hat für den Designer Jeremy Laing ein paar interessante Fotos gemacht. Mehr davon gibts es hier. (via)
















