9. November, 2007 - Internet

** UPDATE 23.12.07 ** Seit ca. 2 Wochen hat sich die Geschwindigkeit verbessert und der Ping-Tagesdurchschnitt liegt bei ca. 170ms. Pingwerte die deutlich darüber liegen konnte ich seitdem nicht mehr beobachten. Ist zwar keine Offenbarung aber für einen Server, der am anderen Ende Welt steht ein zu akzeptierender Wert. **UPDATE ENDE**
Bigod.net läuft jetzt auf einem Grid Server unter amerikanischer Flagge bei Media Temple in Kalifornien. Leider hat die Sache einen Haken. Zu bestimmten Uhrzeiten ist die Seite sehr langsam. Ok, niemand erwartet von einem Server auf der anderen Seite der Welt, dass er so schnell eine Seite ausspuckt wie ein Server in Deutschland. Dabei hatte ich vorher Seiten, von befreundeten Webdesignern, die auch bei Media Temple liegen regelmässig angepingt und da lagen die Werte immer in einem durchaus normalen Bereich. Jetzt pingt es doch recht häufig mit über 500ms (gerade abends und am Wochenende). Warum ich überhaupt dorhin gewechselt habe? a) Weil ich keinen Bock mehr hatte einen Root-Server zu administrieren und ihn gekündigt habe b) weil ich einfach mal was Neues ausprobieren wollte. Media Temple ist ja irgendwie so was wie der iPod unter den Hostern. Ein bisschen elitär, weil viele namhafte Webdesigner ihre Websiten dort hosten, sieht gut aus und macht das was es machen soll sehr gut und einfach. Mit Sicherheit gibt es billigere Hoster und umfangreichere Pakete aber Vernunft ist nicht alles was zählt und Media Temple fühlt sich einfach gut an. Ich zähle hier mal nach über einer Woche IntensivTesting die Pros und Contras auf die mir so aufgefallen sind:
PRO
- Paket war in 10 Minuten bestellt und einsatzbereit
- schöne übersichtliche Oberfläche
- umfangreiche FAQs die mir schnell jede Frage beantwortet haben
- kinderleichtes Einrichten eines Webs inkl. Emails, Datenbanken usw.
- Ruby on Rails
- gutes Backupsystem
- SSL
- eigene php.ini
- Webmail – sehr schick mit AJAX
- Kein Warten auf DNS-Änderungen – Vorschau der Seite über spezielle Adresse möglich
Contra
- stellenweise einfach zu langsam (zumindest von Deutschland aus)
Fazit: bei einem Preis von umgerechnet 14 EURO ist die Leistung vorbildlich. Die Geschwindigkeit werde ich mal noch ein paar Wochen im Auge behalten und dann entscheiden, ob ich zumindest für die deutschsprachigen Seiten einen deutschen Hoster suche oder ob sich das irgendwo wieder etwas einpendelt und alles so bleibt wie es ist. Was die Leistung des Pakets betrifft, kann ich das Grid-Service Angebot von nur weiter empfehlen.
8. November, 2007 - Gemischtes
Tommy hat’s schon gebloggt. Jede der ca. 700 T-Punkt Läden wird nur ein Kontingent von 100 iPhones vorrätig haben. Das könnte in einigen Städten ganz schön knapp werden. Vielleicht werde ich mir morgen früh, um 08:00 Uhr geht’s los, den Trubel mal anschauen und mich darüber freuen, dass mein iPhone vorab bestellt wurde und per Post ausgeliefert wird. Wer es gar nicht abwarten kann fährt ja sowieso nach Köln und stürmt dort heute Nacht den Laden. Aber vielleicht wird es ja auch gar nicht so wild…
7. November, 2007 - Film, Werbung

Der Kurzfilm “Die Erlkönigin” erzählt die Geschichte eines Fotografen, der einen Erlkönig jagt und dabei eine Lovestory erlebt. Soweit nichts Ungewöhnliches. Das besondere an diesem Film, er ist voll mit Product-Placement. Ok, auch das ist nicht wirklich neu, aber hier werden die zu bewerbenden Sachen dezent markiert und klickbar gemacht. Sieben Marken (Mercedes-Benz, Canon, Gravis, Harman Kardon, Sunload, Michelin und Stern-Shortlist) bieten so die Möglichkeit den Film zu stoppen und mehr über die einzelnen Produkte zu erfahren.
Wenn man die Computer-Maus auf diese Markierung bewegt, hält der Film an. Von der Seite schiebt sich der Brand Layer ins Bild – eine Fläche mit dem Logo des entsprechenden Sponsors und den Navigationszeilen «zur Brand-Page» sowie «Film fortsetzen».
Hotspotting nennt man diese Form der Werbung. Braucht man sowas wirklich? Immerhin hat es aber den Vorteil, dass ich selbst entscheiden kann, ob ich die Werbung sehen will oder nicht, wenn man mal davon absieht, dass der ganze Film eigentlich Werbubg ist. Auf alle Fälle wird sich dieser Trend bei zunehmender Vernetzung von TV und Internet immer mehr durchsetzen und in naher Zukunft kann man dann direkt aus seiner Lieblingsserie heraus Produkte bestellen, die eben noch von den Schauspielern werbegerecht benutzt wurden.
Die Erkönigin >>>
5. November, 2007 - Webdesign
Entweder stört es die meisten Webseitenbetreiber nicht oder sie wissen nicht wie man sie wegbekommt. Die Rede ist von der gepunkteten Linie, die man sieht, wenn man einen Link oder ein verlinkte Grafik anklickt. Ich brauch das Teil nicht und blende es einfach aus:
a { outline: none; }
Funktioniert auf alle Fälle im Firefox und im IE7 wird die Outline glaube ich sowieso nicht angezeigt.

Im Groben gehts bei “Fetish BubbleGirls” schon auch um Graffiti – das ist aber richtig nebensächlich. Noch schöner als Stahl sind nämlich Ärsche und davon gibt’s hier einige zu sehen. Allesamt schick mit Bubblestyles angemalt. Ab und zu geht auch mal ‘ne Whole-Frau… jemand hatte also seinen Spaß und hat seinen Fetisch voll ausgelebt. Fragt sich nur, ob der Fetisch die Mädels oder Graffiti sind (offensichtlich beides). Um genau zu sein, ist es TILT, der sich dieser Obsession hingiebt. Und das nicht zu knapp! Er bereiste jede Menge Länder, um sich seinen Sünden hinzugeben.
Fetish BubbleGirls by Tilt – Publikat Verlag – 128 Seiten – 19,90 EUR