Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt hat einen offenen Brief geschrieben und fordert mehr finanzielle Sicherheit für Künstler.
“Ich finde, wir müssen wie in den Niederlanden den Künstlern, die nachweislich davon leben und auch Ausstellungen machen, ein Grundgehalt sichern, welches sie überleben lässt und nicht abhängig macht von Harz IV oder anderen Zuwendungen. Wir sind gezwungen zig Jobs zu machen, um zu überleben.”
Stylespion hat zur Diskussion aufgerufen, ob das wirklich alle Künster so sehen wie Eva Horstick-Schmitt.
Ich sehe es nicht ganz so und hab` mal schnell meine ersten Gedanken dazu geäußert:
Naja, ob Subventionen von Kunst wichtiger sind als die von Steinkohle solltest du mit den Kumpel vom Bergbau diskutieren. Die sind da bestimmt anderer Meinung.
Aber warum sollte ausgerechnet Kunst finaziell bezuschusst werden? Und wo fängt Kunst an? Wer macht da die Regeln? Braucht man in der Kunst Regeln?
Und wie sieht es mit dem Autobauer aus, der auf sein Urlaubs-, Weihnachtsgeld und die Schichtzulage verzichten muss, weil “Geiz ist geil!” auch beim Autokauf gerade in ist?
Wo soll denn das Geld her kommen um jeder Brache der es schlecht geht unter die Arme zu greifen? Künstler sind nicht die Einzigen in diesem Land, die nicht wissen, wieviel oder ob der nächste Monat noch was bringt und die stecken wahrscheinlich auch viel Energie in ihr Schaffen.
Und ob sich jetzt jeder “Fotograf” nennen darf, macht den Bock auch nicht fett. Es kann sich ja auch jeder “Musiker” nennen. Nimmt der eine dem anderen deswegen etwas weg? Ich denke nicht! Am Ende zählt doch noch die Qualität. Ich kenne zumindest niemand, der sich Bilder aufhängt oder Musik hört nur weil sie billig oder gar umsonst ist. Und wenn es solche Menschen gibt, würdest du denen sowieso nichts verkaufen können, weil ihnen zu 99% das Kunsvertändnis fehlt.
Wie du siehst kann ich mit deiner Meinung noch nicht soviel anfangen. Aber vielleicht kannst du mir ja ein paar meiner Fragen beantworten. So sind mir deine Aussagen leider etwas zu platt und hinterlassen bei mir den faden Beigeschmack “Ich will machen was mir Spass macht und dafür auch noch finanziell abgesichert sein”. Das würde wohl jeder gerne.
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