Gestern per Email angedroht angekündigt und heute schon im Briefkasten: FRAME – Der etwas andere Bilderrahmen von F1online
Dem Wunsch die Pressemeldung zu veröffentlichen kann ich zwar nachkommen, möchte diese aber nicht ganz unkommentiert übernehmen.
Wir von F1online haben uns etwas ganz Besonderes für Sie ausgedacht und einen “etwas anderen” Bilderrahmen entwickelt. Unter dem Namen “FRAME” (Fotografie – Reiz – Aesthetik – Millionenfach Erleben) wurde ein individuelles und gleichzeitig exklusives Produkt geschaffen, welches Ihre schöpferische Kreativität fordern wird.
Bestehend aus einem weißen handgefertigten Kartonagenrahmen, unterschiedlichen Phrasen sowie zwölf kleinen und großen Fotografien, ermöglicht der “FRAME” mit insgesamt 36 Kärtchen eine Zusammenstellung von über 1.700 diversen Möglichkeiten. In edlem Seidenpapier eingewickelt, wird der “FRAME” durch eine maßgeschneiderte Verpackung geschützt.
Jetzt steht dieses Teil hier neben mir auf dem Schreibtisch und ich versuche mich irgendwie dafür zu begeistern. Leider will mir dies nicht recht gelingen und ich kann nicht mal genau sagen woran das liegt. Naja, eigentlich kann ich es doch: Der Rahmen macht mich einfach nicht an. Ok, man kann verschiedene Karten mischen und versuchen eine Message rüberzubringen, was mit den vorgegebenen Karten aber doch eher unpersönlicher Natur sein dürfte. Keine Frage, die beilgelegten Fotografien sind hochwertig aber trotzdem wirkt das Ganze wie ein Werbedisplay bzw. ein Bilderrahmen bei dem man das Musterbild nicht entfernt hat. Für einen Preis von 19,95 Euro ist das meiner bescheidenen Meinung nach nicht genug. Die Idee an sich ist gar nicht mal so schlecht, wenn es eine Möglichkeit geben würde eigene Karten, mit eigenen Motiven á la Moo Cards zu produzieren. So könnte man dann z.B. seine Liebste jeden Tag mit einer anderen Foto/Spruch Kombi beeindrucken. In der angebotenen Form ist mir das jedoch einfach zu unpersönlich und langweilig.
Wer aber trotz meiner Kritik meint, dass dieser Rahmen für ihn genau das richtige wäre, kann ihn für den oben erwähnten Preis, hier bestellen.
8 hours of writing
5 permanent markers
3 baths and 2 showers to clean off
Okay, well basically as part of a university project, I was given the brief to identify an issue with a community, and create an awareness campaign to respond to this. Initially, it was supposed to be purely a print campaign… but I wanted to a take it a bit further and incorporate an ambient element and a viral campaign. So the issue was graffiti and vandalism, which was a problem in the community. But it wasn’t only vandals who were writing on the walls, it was also well-educated, opinionated individuals who wanted to get their views out there. So the whole campaign was about creating designated writing walls/graffiti spaces where the community voice could be heard.
Ich glaube, man muss schon ein bisschen (Typo) verrückt sein um seinen Körper 8 Stunden mit “Write Here, Right Now” zu bemalen. Gelohnt hat es sich auf alle Fälle. Sie kann froh sein, dass sie so eine Figur hat. Ich würde bestimmt ein paar Stunden und Marker mehr brauchen…
Ein Interview, in dem die junge Designerin etwas mehr über sich und ihre Vorliebe für Typographie verrät, gibt es hier.
Nette Idee. So Teile könnte sogar ich, als handwerklich nicht sehr begabter Mensch, hinbekommen. Aber wo häng ich die hin? Das Bad könnte mal eine neue Illuminierung vertragen. Die momentane Funzel macht sowieso nicht richtig hell. (via)
Einen schicken Haufen Bilder vom nächtlichen Moskau gibt es bei English Russia zu sehen. Ein Besuch in Moskau würde mich ja auch mal reizen. Ist wahrscheinlich eine ziemlich extreme Stadt. Einerseits die ganzen Neureichen und ihre Glaspaläste, dann wieder jede Menge abgefuckte und siffige Ecken, Höllenverkehr (jeder Autofahrer steht im Schnitt 11 Stunden im Monat im Stau) und Hunde die U-Bahn fahren… Genug Potenzial also um interessante Fotos zu machen und das ein oder andere Abenteuer zu erleben. Aber ohne Insiderwissen vielleicht nicht unbedingt der Ort wo man überall mal gemütlich mit der Kamera rumspazieren sollte, wenn man nicht als Hauptdarsteller in einem billigen Snuff-Film oder als Hundefutter hinter dem nächsten Müllcontainer enden will. (via)
Viel Lärm um Nichts: Das Street-Art-Mysterium Banksy hat im Museum zugeschlagen – natürlich ganz offiziell und gut vermarktet. Mehr als schaukelnde Affen und dumme Sprüche hat er aber nicht zu bieten. Seinen einst so unverwechselbaren Rebellen-Charme hat er wohl auf der Straße gelassen.
Achtung! “Die Ausstellung vermittelt Eindrücke eines kindischen Verhaltens, welches Erwachsene als äußerst enttäuschend empfinden könnten.” So begrüßt das Bristol City Museum seine Besucher zur ersten institutionellen Ausstellung des britischen Guerilla-Künstler Banksy. Doch die Ankündigung zeigt keine große Wirkung. Ganz im Gegenteil, es herrscht eine überschwänglich lustige Stimmung im 1905 gegründeten Museum für Kunst, Archäologie, Erd- und Naturkunde. Man könnte meinen, man wäre im Zoo gelandet, wo Affen auf Staffeleien malen, Polizisten auf Kirmespferden reiten und animierte Würste in Terrarien krabbeln…
Harte Worte, der Art-Online Redakteurin Wiebke Gronemeyer zur aktuellen Banksy Ausstellung im Bristoler Museum. Den ganzen Artikel gibt es hier.
Ganz ehrlich, von einer Redakteurin eines Kunstmagazins hätte ich mehr erwartet. Das ist ziemlich dünnes Eis, auf dem sie sich da bewegen, Frau Gronemeyer.
Die erste Ausgabe des Design made in Germany – Design Magazins ist online! Das Magazin gibt es sowohl als HTML und PDF Version. Die HTML Variante lässt sich z.B. gut auf dem iPhone lesen und eignet sich so auch gut als schnelle Lektüre für unterwegs. Inhaltlich hat die erste Ausgabe folgendes zu bieten:
Typisch deutsches Design – Einleitung: 25 Meinungen Zensur – Mitmachen! Lukas Lindemann Rosinski – Projekt: Interview mit Arno Lindemann Berliner Philharmoniker – Projekt: Interview mit Erik Spiekermann Blindtext der Blinden hilft – Projekt: Interview mit Dirk Bittermann Veyhl – Projekt: Interview mit Uli Weiß Theater Bielefeld – Projekt: Interview mit Hans Dirk Schellnack O2o Kampagne – Projekt: Interview mit Jörn Schwarz Design – Typisch deutsch – Kolumne: Von Klaus-Peter Staudinger Lektüre für Nichtleser – Kolumne: Von Michael Bukowski Multilinguale Typografie – Wissen: Von Andrea Schmidt Stempelschneiden Teil 1 – Wissen: Interview mit Daniel Janssen